Darf eine Massage weh tun?

Manchmal geht es leider nicht anders. Um eine Tiefenwirkung auf den Muskeln zu erzielen oder Verhärtungen zu lösen, muss man zuweilen stärkeren Druck ausüben. Das kann wehtun. Zudem sind einige Körperregionen schmerzempfindlicher als andere. Zum Beispiel die Leiste oder die Außenseite der Oberschenkel. Lassen Sie die Schmerzsignale Ihres Körpers bei der Massage bitte nicht außer Acht! Sagen Sie wenn etwas wehtut.Ich gehe auf Ihre Bedürfnisse ein und finde einen Weg, die Massage entspannend und zugleich wirkungsvoll zu gestalten.

Auch nach der Massage kann es zu Schmerzen kommen, da Haut und Muskulatur durch die Behandlung gereizt werden. Meistens sind die Schmerzen nach wenigen Tagen wieder verschwunden.

Wann kann eine Massage schaden?

Richtig angewendet, hat eine Massage kaum negative Folgen. Bei akuten Verletzungen wie Entzündungen oder Wunden, sollte nicht massiert werden. Durch die Massage würde der Körper nur noch mehr belastet werde.Was den Heilungsverlauf verzögert. Auch bei Hauterkrankungen sollte auf eine Massage verzichtet beziehungsweise die betroffene Stelle ausgelassen werden.

Kann eine Massage Sport ersetzen?

Rückenschmerzen einfach wegmassieren? Das funktioniert leider nicht. Gerade bei Rückenleiden ist Sport ein elementarer Bestandteil der Therapie. Denn Rückenschmerzen sind in den meisten Fällen die Folge von muskulären Dysbalancen. Eine Massage kann lediglich zusätzlich zum Sport ihre Anwendung finden. Als Ergänzung ist sie allerdings sehr hilfreich, denn oftmals ist es auch Stress, der den Schmerz im Rücken verursacht. Durch die entspannende Wirkung von Massagen können Schmerzen im Rücken, im Nacken und in den Schultern gelindert werden.

Vor oder nach dem Sport zur Massage?

Nach dem Training lockert die Massage trainierte Muskelgruppen, fördert die Durchblutung und angesammeltes Laktat wird abtransportiert. Das tut nicht nur gut, sondern verkürzt auch die Regenerationszeit. Insbesondere im Leistungs- oder Profisport haben Sportmassagen einen festen Platz.

Aber auch vor dem Training ist eine Massage durchaus sinnvoll. So kann eine gezielte Massage die Muskeln aktivieren und deren Tonus erhöhen. Das ist für Sportarten, bei denen schnelle, explosive und kurz dauernde Kontraktionen (Sprint) gefragt sind, von Vorteil. 

Sportarten hingegen, die langsame und lang andauernde Kontraktionen benötigen (Langstreckenlauf), erfordern eine andere Massagetechnik. Hier geht es um das Lockern und Anwärmen der Muskulatur.

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